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Strände Mallorca

Foto: Traumhafte Buchten und Strände auf Mallorca

Strandguide Mallorca

Sommer, Sonne, Strand und Meer... Vier magische Worte, die fast jeden zum Träumen bringen. Die einen sehen sich knackig braun auf einer Luftmatratze dösend, die anderen mit einem Surfbrett über die Wellen reitend, wieder andere beim romantischen Playa-Picknick an einer einsamen Bucht. Auf Mallorca können all diese Träume wahr werden. Für jeden Typ gibts den richtigen Strand: Weiße feinsandige Strände, einsame Buchten, Grotten und felsige Landschaften, in denen man beim Schnorcheln tropisch anmutende Fische beobachten kann. Nein, wir reden hier nicht von der Karibik, wir beschreiben Mallorca.

Die Insel Mallorca bietet eine faszinierende Strand- und Wasserwelt. Für Sonnenanbeter gibt es die klassisch bewirtschafteten Strände mit Sonnenliegen und den typischen Sonnenschirmen. Es gibt einsamere Abschnitte für Naturverliebte, Buchten mit seichtem Wasser für Familien mit Kindern. Und auch die, die es sportlich oder abenteuerlich angehen wollen, finden an Mallorcas Stränden alles, was das Sportlerherz begehrt. Stand-Up Paddling, Kajak, Schnorcheln, Tauchen, Jetski, Surfen, Wakeboard und vieles mehr. Wir sagen, welcher Strand wem was bietet.

Strände auf Mallorca

Die Küstenlinie der größten Balearen - Insel misst rund 550 Kilometer. Darauf verteilen sich 179 Strände (playas) und Buchten (calas). Summa summarum hat Mallorca knapp 50 Kilometer Strand-Länge zu bieten. Viele mallorquinische Strände wurden von der Europäischen Umweltkommission für Strandqualität mit dem Gütesiegel "Blaue Fahne" ausgezeichnet.
Die längsten Sandstrände liegen im Südwesten und Süden (für Karibik-Feeling ist zum Beispiel der Naturstrand Es Trenc bei Colònia de Sant Jordi bekannt). Fjordähnliche Buchten finden Sie eher an der Ostküste (zum Beispiel Cala d`Or). Einmalige Naturparadiese sind die Cala Mondragó im Südosten bei Santanyí und die Cala Mesquida im Nordosten bei Cala Ratjada. Mit wildromantischen Felsformationen lockt die Tramuntana-Steilküste im Westen. Die bekanntesten Strände im Norden sind die Buchten von Pollenca und Alcúdia.

Nordküste

Im Norden gibt es Strände und Buchten mit ganz unterschiedlichen Facetten. Kieselstrände, felsige Abschnitte und auch feine Sandstrände sind hier zu finden. Zwar sind einige der Buchten im Norden schwer zu erreichen, aber einmal angelangt, will man nie wieder gehen.

Ostküste

Urlaubsstrände und verlassene Buchten prägen den Osten Mallorcas. Hier ist beispielsweise einer der wohl bekanntesten Strände der Insel - der Platja des Trenc zu finden. Der langgezogene Sandstrand lockt regelmäßig Besucher an.

Südküste

Ob Karibikstrand oder Partystrand. Hier findet jeder Strandliebhaber seinen Platz.

Westküste

Geheime Buchten mit Blick auf das Tramuntana sind nur eine der Facetten der Westküste.

Strände in Gemeinden

Jeder Strand von Mallorca wird von einer Gemeinde verwaltet und jeder Strand bringt seine Eigenheiten mit sich. So gibt es Kiesstrände, Sandstrände und auch Strände die nur aus bizzaren Felsen bestehen.

FKK Strände auf Mallorca

Auch auf Mallorca gibt es Strände an denen die Freikörperkultur Gang und Gebe ist. Was an den Hauptstränden verboten ist, kann an gewissen kleinen und romantischen Buchten ungezwungen ausgelebt werden. Sozusagen Natur pur. Sie sind ein Fan der nahtlosen Bräune? FKK ist an folgenden Stränden möglich: Playa El Mago (Portals Vells bei Magaluf), Es Trenc (Nudisten-Abschnitt etwa in der Mitte), Playa Sa Canova (rechts von Son Serra de Marina, zwischen Artà und Cala Rajada) sowie an zahlreichen kleinen, wenig besuchten Stränden.

FKK-Strände auf Mallorca

Von Beach-Party bis Playa-Picknick

Auf Mallorca gibt es viele familiengerechte Strände mit flachem Einstieg ins Meer (wichtig für kleine Kinder) und guter Infrastruktur. Gefährliche Strömungen sind selten. Traumhafte Plätze fürs romantische Strand-Picknick finden Sie besonders an der Westküste. Wassersport wie Tauchen, Schnorcheln, Wasserski, Paragliding oder Jetski können Sie an zahlreichen Playas betreiben (siehe Einzelbeschreibungen in unserem Guide). Als beste Segel- und Surf-Reviere gelten die Buchten von Pollenca und Alcúdia. Der bekannteste Party-Strand ist sicher nach wie vor die Playa de Palma, auch fröhlich geht es an der Cala Agulla bei Cala Ratjada zu. Etwas luxuriöser geht es an den vielen tollen Beachclubs auf Mallorca zu.

Die mit angesagteste Location direkt am Strand ist der exklusive Lounge-Club Purobeach an der Cala Estancia (Playa de Palma, Ausfahrt Airport) - Café del Mar Feeling auf der schicken Pool-Terrasse von 11 Uhr morgens bis zwei Uhr nachts. Neben Rhythmen zum Chillen, Bistro-Küche und coolen Drinks gibts dort auch noch Yoga und Wellness-Anwendungen. Ganz zentral an Palmas Hafen liegt die gläserne Panorama-Bar Varadero. Seit vielen Jahren eine beliebte Szene-Location bei Mallorquinern und internationalen Gästen. Sowohl das Meer als auch die Altstadt mit ihrer grandiosen Kathedrale haben Sie von hier aus bestens im Blick. Von morgens um neun bis nachts um drei trifft sich hier ein trendbewusstes Publikum zu Snack und Drink - sommers gerne open air auf der großen Terrasse. Abends mixt der Barkeeper für das tanzende Partyvolk originelle Cocktails in allen Farben des Regenbogens (Muelle Viejo/ Moll Vell s/n).

Strände in allen Himmelsrichtungen

Die längsten Sandstrände liegen im Südwesten und Süden (für Karibik-Feeling ist zum Beispiel der Naturstrand Es Trenc bei Colònia de Sant Jordi bekannt). Fjordähnliche Buchten finden Sie eher an der Ostküste (zum Beispiel Cala d`Or). Einmalige Naturparadiese sind die Cala Mondragó im Südosten bei Santanyí und die Cala Mesquida im Nordosten bei Cala Ratjada. Mit wildromantischen Felsformationen lockt die Tramuntana-Steilküste im Westen. Die bekanntesten Strände im Norden sind die Buchten von Pollenca und Alcúdia.

Strand Mallorca

Jedem seinen Traumstrand

Mallorca hat knapp 50 Kilometer Strand-Länge zu bieten. Darauf verteilen sich an die 200 Strände (playas) und Buchten (calas). Das Tolle: Im Herbst ist eigentlich jeder Strand ein Insider-Strand! Besonders schön für ausgedehnte Spaziergänge: die Naturstrände Es Trenc und Cala Mondragó. Auf dem offiziellen Portal der Balearenregierung www.mallorcabeachguide.com können Sie mithilfe zahlreicher Suchkriterien Ihre persönlichen Strand-Favoriten finden - von der geographischen Lage über die Beschaffenheit des Sandes bis hin zur Infrastruktur. So erfahren Sie zum Beispiel, ob der Strand einen Zugang für Behinderte bietet, ob eine Ankerzone vorhanden ist oder ob man dort angeln kann. Zu jedem Strand finden Sie außerdem umfangreiche Detail-Informationen und eine Foto-Galerie. Übrigens können Mallorcas Reiter die Nebensaison kaum erwarten, denn von Oktober bis April sind Küsten-Ausritte erlaubt!

Aber nicht jeder Strand kommt für jeden Typen in Frage. Jeder Mensch hat seine individuellen Vorstellungen von einem Strandurlaub. In unserem Artikel über persönliche Traumstrände lesen Sie welche Strände für die am besten in Frage kommen.

Mallorcas größter nahezu unberührter Sandstrand Es Trenc gilt als die Karibik von nebenan. Acht Kilometer Bilderbuch-Playa erstrecken sich von Sa Ràpita bis Colònia de Sant Jordi (Anfahrt am besten von Campos aus, Großparkplätze in Ses Covetes am Nordende des Strandes und bei den Salines de Llevant). Die Dünenlandschaft steht unter Naturschutz, in der Bucht gedeihen Aleppokiefern, Wacholder und Rosmarin. Wenn Sie sommers dort einen ausgedehnten Strand-Spaziergang unternehmen möchten, kommen Sie am besten gleich morgens oder am frühen Abend. Dass Es Trenc paradiesisch ist, hat sich nämlich inzwischen herumgesrochen. Einige Dutzend geschützte fjordähnliche Buchten hat Mallorcas Südostküste zu bieten. Feinster weißer Sand, felsenumrahmte Strände, pinienbewachsene Dünen... Da kann man sich kaum für seine Favoriten entscheiden. Als wildromantische Naturschönheit gilt die Doppelbucht Cala Mondragó mit schroffen Felsen und altem Baumbestand. Den hinteren Teil der Bucht erreicht man über einen kleinen Pfad. Tipp: Früh morgens oder abends ab sechs hat man sogar in der Hochsaison die Calas (fast) für sich allein - wie wärs mit einem Picknick im Sonnenuntergang? Die beliebtesten Naturstrände im Nordosten sind Cala Mesquida und Cala Agulla. Insider-Tipp: die versteckt liegende Bucht Cala Moltó - nur zu Fuß über einen schmalen Pfad vom Strand der Cala Agulla erreichbar. Einen Ausflug wert sind auch die märchenhaften Buchten Cala Torta und Cala Mitjana im Naturpark Llevant. Über ein Duzend Playas in der Region des Llevant wurden mit der begehrten blauen Öko-Flagge ausgezeichnet.Faustregel: Je schwieriger der Zugang, desto einsamer der Strand!

Sonnen am Strand

Alle viere von sich strecken, die Augen schließen, Sand durch die Finger rieseln lassen und nur dem Meeresrauschen lauschen: Ein herrliches Gefühl, nach dem sich so mancher das ganze Jahr über sehnt. Ein kurzes Vergnügen jedoch, wenn man sich einen Sonnenbrand oder -stich zuzieht. Deshalb nicht um die Mittagszeit zwischen 11 und 15 Uhr in der prallen Sonnen brutzeln, immer eine halbe Stunde vor Sonnenkontakt mit ausreichendem Lichtschutzfaktor eincremen, den Kopf bedecken und viel trinken. Im Schatten können Sie das Strand-Feeling ohne Reue sehr viel länger genießen. Entweder einen Sonnenschirm aufspannen oder an Stränden mit natürlichem Schatten relaxen - beispielsweise im Nordosten die Cala Agulla (Cala Rajada), im Südwesten Portals Vells (zwischen Magaluf und El Toro) und die Cala Fornells (Paguera), im Südosten die Cala Mondragó und Cala d`Or sowie im Norden die Playa de Muro, der Strand von Alcúdia und die Playa Formentor.

Kinder am Strand

Klar, wenn Kids mit von der Partie sind, muss unbedingt eine trutzige Sandburg errichtet werden. Mit schmucken Türmchen, Muschel-Dekor und einem großen Wassergraben drumherum. Aber auch große Leute ohne Kinder dürfen sich auf Mallorca ruhig trauen, eine vergängliche Skulptur aus Sand zu formen. Schauen Sie doch einfach mal einem der zahlreichen Sandkünstler über die Schulter. Meist an touristischen Stränden wie Cala Millor, Port de Pollenca oder Can Picafort schaffen sie riesige Figuren wie den Meeresgott Neptun, Krokodile oder Meerjungfrauen. Lust auf ein wenig Entertainment im Wasser? Familien und Gruppen stechen gern mit Banane oder Tretboot in See - Verleihe gibt es an fast allen Stränden, die in touristischen Zentren liegen - zum Beispiel Magaluf im Südwesten oder Cala Millor im Osten.

Wassersport

Die Buchten von Pollenca und Alcúdia sind ein Paradies für Wassersportler! Zum einen, weil im Norden beste Windverhältnisse herrschen - ideal für Segler und Surfer. Zum anderen, weil die beiden Bahias wunderbar geschützt liegen: Die Bucht von Pollenca wird von den Halbinseln Formentor und Sa Victòria umrahmt, die Bucht von Alcúdia von Sa Victòria und dem Llevant. Auch die ausgedehnte Küstenlinie des Llevant bietet Wassersportlern fast unbegrenzte Möglichkeiten. Vor der einmaligen Naturkulisse im kristallklaren Wasser segeln, surfen, schnorcheln, tauchen, Wasserski fahren oder einfach nur schwimmen. Die Infrastruktur der Sporthäfen ist hervorragend, das Angebot an Yachtclubs, Segel-, Surf- und Tauchschulen groß. Eine weitere beliebte Tauchbasis ist die Gegend um Port d`Andratx. An der fantastischen Steilküste locken Grotten, Höhlen und zwei kleine Wracks. Absolutes Highlight: die unter Naturschutz stehende Insel Sa Dragonera. Insider-Tipp für Schnorchler ist die Bucht Cala San Vicente im Norden bei Pollenca.

Strandgut an Mallorcas Stränden

Gerade in der Nebensaison kann man an Mallorcas Stränden tolle Funde machen. Das Meer spült zwar vor allem jede Menge Müll heran, doch manchmal ist auch etwas Brauchbares dabei. Einfach mitnehmen nach dem Motto: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst? Möglicherweise merkt es niemand, denn bis auf ein paar Spaziergänger und Sportler sind die Playas im Frühjahr nahezu verwaist.

Strandgut Mallorca

Vorsicht: Wenn Sie sich Strandgut im Wert von mehr als zehn Euro zu eigen machen, verstoßen Sie gegen geltendes Recht! Die Chancen stehen aber gar nicht schlecht, auf legalem Wege an den begehrten Fund zu kommen - vorausgesetzt, Sie bringen etwas Zeit mit: Geben Sie ihn erst einmal innerhalb einer vierwöchigen Frist bei der zuständigen Küstengemeinde ab. Sie ist sozusagen das Fundbüro für Strandgut. Sollte sich der Besitzer ein Jahr lang nicht dort melden, dürfen Sie Ihr Strandgut abholen und behalten. Falls der Gegenstand wirklich vom Meer angespült wurde, ist es erfahrungsgemäß eher unwahrscheinlich, dass der ursprüngliche Besitzer bei der jeweiligen Küstengemeinde vorstellig wird. Entweder hat er ihn bewusst weggeworfen oder das Meer hat seine Spuren verwischt. Und falls der Besitzer wider Erwarten doch auftaucht, haben Sie immerhin ein Recht auf Finderlohn.


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