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Mietwagen mieten auf Mallorca

Mietwagen Mallorca

Darauf sollten Sie achten

Die gewohnten Dumping-Preise für Mietwagen lassen einen immer vom großen Schnäppchen träumen. Und dieser Traum kann auch in Erfüllung gehen, muss er aber nicht. Wenn man jedoch auf ein paar Kleinigkeiten achtet, dann ist das Schnäppchen zum greifen nahe.. Wir erklären worauf zu achten ist und geben zehn Tipps, mit denen Sie auf der Sonneninsel garantiert gut fahren.

1) So schnell wie möglich buchen! Glücklich ist, wer im Sommer überhaupt einen Mietwagen auf Mallorca ergattert. In den Osterferien und an Pfingsten gingen oftmals viele Urlauber leer aus, die kurzfristig buchen wollten. Dies gilt dann für die ganze Insel.

2) Informieren Sie sich über Ihren Mietwagen-Anbieter! Medienberichten zufolge (u.a. Mallorca Zeitung ) ging beispielsweise der Broker Recar Drive pleite. Nicht ohne vorher noch zahlreiche Kunden zu betrogen haben zu sollen. Diese hatten zuvor gebucht, komplett im Voraus gezahlt und vor Ort keine Leistung erhalten.

3) Vorsicht vor sogenannten Luft-Vouchern! Sofort-Bestätigungen bei Internet-Buchungen können zu Überbuchungen führen. Sicher nicht, wenn Sie direkt beim Anbieter reservieren. Der müsste seine Vakanzen kennen. Es gibt nur einige schwarze Schafe unter den Vermittlern, die einfach jede Buchung sofort bestätigen, ohne vorher die Verfügbarkeit mit dem Mietwagen-Unternehmen abzuklären.

4) Bequemer ist es für viele, wenn der Mietwagen direkt im Flughafen-Parkhaus steht. Einige Mietwagen-Firmen kutschieren ihre Kunden zu nicht immer nahe gelegenen Parkplätzen. Beides hat jedoch seine Vorteile. Die Abholung im Flughafen dauert meist ein wenig länger weil sich an den Schaltern lange Schlangen bilden. Dies ist meist bei den Anbietern die ein wenig entfernt liegen nicht der Fall. Dafür gestaltet sich die Abgabe direkt am Flughafen meist bequemer. Vor allem dann, wenn der Flug am frühen Morgen geht empfehlen wir einen Anbieter, der eine Abgabe direkt im Parkhaus des Flughafens bietet.

5) Kalkulieren Sie Ihr Angebot mit allen Zusatzkosten! Von Versicherungen über Tankpauschalen bis hin zu Kindersitzen oder weiteren Fahrern: Extras, die nicht im ausgewiesenen Preis enthalten sind, können den Gesamtpreis erhöhen. Viele Mietwagen-Firmen sind in der Ausgestaltung von Kosten-Bausteinen sehr kreativ. Wenn Sie sich also vorher informiere fühlen Sie sich später dann auch nicht über den Tisch gezogen.

6) Informieren Sie sich über die Tankregelung! Bei Full to full unbedingt vor Rückgabe ganz voll tanken! Jeder fehlende Liter kommt Sie im Nachhinein teuer zu stehen. Bei Full to empty möglichst wenig im Tank lassen, denn es wird nichts zurück erstattet. Auch hier gibt es eine Kleinigkeit zu beachten. Sollten Sie Full/Full (was zu empfehlen ist) gebucht haben, dann vergessen Sie das Tanken am Ende auf keinen Fall. Einige Anbieter schlagen dann nämlich ansonsten eine Servicegebühr (fürs Tanken) in dreistelliger Höhe auf.

7) In der Regel gilt: Wer im Voraus via Internet bucht und den Mietwagen direkt am Airport übernimmt, bekommt die günstigsten Angebote. Die kleinen Mietwagenfirmen in den Urlaubsorten sind ehrfahrungsgemäß teurer.

8) In den vielen Mietautos fehlt die Sicherheitsausrüstung. Wer direkt bei Übernahme nachfragt, erhält sie oft gegen Hinterlegung einer Kaution. Es schadet nicht, sich aus Deutschland die Gelbe Weste (Pflicht in Spanien) mit ins Handgepäck zu nehmen. Und falls nicht im Wagen vorhanden zwei pappene Warndreiecke für kleines Geld an der nächsten Tankstelle zu besorgen. Ein Verbandskasten ist in Spanien nicht Pflicht.

9) Sparen kann man bei den Kindersitzen: Wer seinen eigenen aus Deutschland mitbringt, hat obendrein auch noch weniger Stress. Die Qualität vor Ort lässt oft zu wünschen übrig, und beim Einbau wird aus rechtlichen Gründen nicht geholfen. Für den Transport von Kindersitzen berechnen die Airlines in der Regel keine Extrakosten erkundigen Sie sich bei Ihrer Fluggesellschaft.

10) An möglichen Zusatzversicherungen beispielsweise für Reifen, Fenster und Felgen - lieber nicht sparen! Vandalismus-Schäden wie aufgestochene Reifen sind auf der Sonneninsel leider nicht selten.


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