Alle Fluggesellschaften bieten den gängigen Service für behinderte
Menschen an: So stehen zum Beispiel Leihrollstühle bis zum Einstieg
ins Flugzeug bereit, da die eigenen Rollis mit dem Gepäck aufgegeben
werden müssen. Sogar an Bord gibt's meist Leihrollstühle - in
der Regel ohne Aufpreis. Blindenhunde dürfen in die Maschine mitgenommen
werden. Hier gelten die gängigen Einreisebestimmungen. Anfragen sollten
an den Reiseveranstalter oder die jeweilige Fluggesellschaft gerichtet
werden (Umfang der benötigten Hilfe beschreiben!).
Der Flughafen Palma de Mallorca verfügt über eine behindertengerechte
Ausstattung - dazu gehören spezielle Aufzüge, Rollstuhlrampen,
rollstuhlzugängliche Toiletten sowie genügend Behindertenparkplätze.
Ein spezieller Busdienst der städtischen Verkehrsbetriebe Palma (E.
M. T.) ermöglicht Inselrundfahrten für Behinderte (Tel.: 971
43 10 24). Für Orte, die nur schwer mit dem Bus zu erreichen sind,
gibt's Behindertentaxis (Tel.: 609717424 oder 608537194).
Bei der Hotel-Auswahl auf das Rollstuhlkennzeichen achten! Mit diesem
Symbol gekennzeichnete Häuser verfügen beispielsweise über
Rampen für Rollstuhlfahrer oder Griffe in den geräumigen Badezimmern.
Einen Katalog mit den Anschriften behindertengerechter Hotels in ganz
Spanien erhält man gratis bei der
Agencia Espanola de
Turismo para personas en discapacidad fisica
Manuel Villalobos No. 41
E - 41009 Sevilla
Tel.: 0034/ 95 435 87 89
Einen Reiseführer
für Rollstuhlfahrer auf Mallorca mit Hotel-, Strand- und Restaurant-Empfehlungen
hat Ralf Samel auf seiner Homepage www.mallorca-rollstuhl.de
zusammengestellt.
Weitere hilfreiche
Informationen für einen behindertengerechten Urlaub in Spanien bietet
das
Centro estatal de
minusvalidos
C. Rio Rosas 54
E - 28003 Madrid
Tel.: 0034/ 9 15 35 06 19