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Das 11.000 Einwohner-Städtchen liegt mitten im Tramuntana-Gebirge. Schmale Gassen, eindrucksvolle Jugendstil-Paläste, schmiedeeiserne Balkone und gepflegte Innenhöfe sind Sóllers Markenzeichen. Ihren Reichtum verdanken die Sóllerics den Orangen. Französische Revolutionsflüchtlinge entdeckten den süßen Exportschlager - und ließen die Zitrusfrüchte in ihr Heimatland verschiffen. Eine tiefe Krise löste 1860 ein Pflanzen-Schädling aus, danach ging es wieder aufwärts - vor allem mit der Entdeckung des Vitamin C. Heute lebt der "Garten Mallorcas" (horta) vor allem vom Tourismus (www.puertosoller.com, www.sollernet.com). Sightseeing Sant Bartomeu: Spannender Stilmix - Sóllers Pfarrkirche aus dem 17. Jahrhundert steht auf den Mauern einer Moschee und schmückt sich mit einer Fassade im katalanischen Jugendstil (Modernismo), gestaltet von Gaudí-Schüler Joan Rubió i Bellver. Museo Casal de Cultura: So wohnen Mallorquiner am liebsten - eine charmante Sammlung von Möbeln, Keramik und Gläsern. Darunter auch ein paar Zeichnungen von inseltypischen Pflanzen (Sóller, Carrer del Mar, 9) Museo Balear de Ciencies Naturals/ Camp d`En Prohorn: Im einzigen botanischen Garten der Insel können alle rund 1700 Pflanzen bewundert werden, die nur auf Mallorca heimisch sind - ihre Samen werden hier schockgefroren (Ctra. Palma-Sóller, km 30, am Ortsrand von Sóller), Port de Sóller:
Zum etwa fünf Kilometer entfernten Hafen pendelt von Sóller
der sogenannte "Orangen-Express" (Link auf "Schiene oder
Straße?"). Es wartet ein hübscher, schmaler Badestrand
in einer kreisrunden, geschützten Bucht. Diesen Artikel per Email empfehlen |
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