Golf Mallorca: Aktuelles rund um Golfplätze, Golfkurse, Golfurniere
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    Golf-Markt Mallorca und die Finanzkrise

    Von Golf-Redaktion | 1.Dezember 2008

    Michel Monnard

    Von Michel Monnard

    Wieder ist ein Jahr fast um… mein zwölftes Jahr auf Mallorca neigt sich dem Ende zu. In meinem ersten Jahr als Insel-Resident 1996 gab es gerade mal zwölf Golfplätze, das Greenfee kostete im Schnitt circa 6200 Peseten (das wären heute 40 Euro). Früher brauchte man für eine 18 Loch-Runde nicht selten 5 1/2 Stunden. Besonders voll waren die mallorquinischen Golfplätze in den Jahren 1998 bis 2000. Danach sind neue Golfplätze entstanden, und die Golfer haben sich etwas besser verteilt.

    Langsam aber sicher macht sich jedoch fast ein gegenläufiger Trend bemerkbar: Auch der mallorquinische Golfsektor leidet unter der finanziellen Krise. Die Golfsaison ist diesen Herbst sicherlich zwei Wochen früher zu Ende gegangen als in den Vorjahren. Ab dem 24. Oktober wurde es ruhig. Aber ich glaube nicht, dass wir uns beschweren dürfen. Jeder weiss, dass sich auch andere Golf-Märkte etablieren oder sogar rückläufig werden – trotz wesentlich günstigerer Greenfee-Preise. Welches sind die Faktoren, die in den letzten Jahren eine Verringerung des Zustroms verursacht haben? Ihre Meinung würde mich interessieren.

    Diese Woche rief mich ein Redakteur der Mallorca Zeitung an, für welche ich wöchentlich einen Pro-Tipp schreibe. Er fragte, was denn an dem Gerücht dran sei, dass auf einigen Golfplätzen wohl die Grüns am Sonntag nicht mehr gemäht werden – Personal-Ruhetag. Na so was… Das könnte in Asien jedenfalls nicht passieren. Ich war Anfang November auf einer Reise nach Hong Kong, China und Macau zu einem Golflehrer-Ausbildungskurs für die Harold Swash Putting Schule. Wir haben Golfresorts besucht, die privat und öffentlich waren. Alle in sehr gutem Zustand, kein Wunder… in einem Golfresort standen dem Head-Greenkeeper wohl über 200 Landschaftsgärtner zur Verfügung. Dementsprechend vorbildlich sah es dort auch aus. Soweit werden wir es auf Mallorca wohl nie bringen… Ich empfinde ja schon den Golfplatz Son Gual als top gepflegt: Nirgends ein kaputter Weg, regelmäßig werden an nassen Stellen Abzweigungen für die Buggies gelegt, die Wasserpfosten sehen noch wie Pfosten aus und nicht wie verfärbte und von den Rasenmähern angeknabberte Mikadostäbchen. Wie viel Perfektion ist möglich und überhaupt wünschenswert? Mailen Sie mir Ihre Meinung an redaktion@mallorca-today.de . Ich bin gespannt!

    Mit den besten Dezember-Grüßen,

    Ihr Michel Monnard

    Der Schweizer Michel Monnard betreibt eine eigene Golfschule auf Mallorca.
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