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    Die Finanzkrise und die Folgen – Banken in Schieflage

    Von Redaktion | 9.Oktober 2008

    Die Finanzkrise hat Folgen für die gesamte Welt. Mehr und mehr Banken geraten auf Grund von faulen Immobilienkrediten in Schieflage. Sogar ganze Staaten sind bedroht: So entging Island knapp dem Staatsbankrott – letzter Retter in der Not war die Zusage eines Milliardenkredits von Russland. Wie die Financial Times berichtet, hat die deutsche Niederlassung der isländischen Bank “Kaupthing” den Geschäftsbetrieb in Deutschland eingestellt. Online-Konten sind gesperrt – Schäden in Höhe von 500 Mio Euro werden erwartet. Wer muss bluten? Der kleine Sparer, insgesamt sind das 50.000 Kunden in Deutschland. Auf Grund von diesen Pleiten verlieren immer mehr Bürger ihr Vertrauen in Banken und in den Staat. Gold ist derzeit schwer zu bekommen, die Nachfrage ist um das 10fache angestiegen – Wartezeiten von 2 Wochen sind für Gold keine Seltenheit.

    Folgen der Finanzkrise:

    1. Kredite werden schwerer zu bekommen sein.
    2. Zinsen werden steigen.
    3. Der Konsum wird abflauen – insbesondere Marketing Ausgaben werden zurückgehen.
    4. Immobilien werden an Wert verlieren.
    5. Der Goldpreis wird steigen, vermutlich auf mehrere Tausend Dollar pro Unze. Weltweit gibt es nämlich nicht mehr Gold als in einen Würfel mit der Kantenlänge 20m passen würde, bei Silber ist der Würfel übrigens nur 6m lang – Physiker haben dies erst kürzlich nachgerechnet. Außerdem: 90% des Goldes sind Altgold.
    6. Steuern werden gesenkt, um die Bürger zu entlasten.
    7. Der Ölpreis sinkt.
    8. Kleingärten sind wieder gefragt.
    9. Sparbücher werden boomen.
    10. Banken werden staatlich kontrolliert.

    In Spanien sieht es für Immobilienbesitzer noch schlimmer aus. Die Zinsen sind meist Variabel und richten sich nach dem Euribor. Dieser Satz steigt jedoch auf Grund des mangelnden Vertrauens der Banken untereinander. Viele können die Last nicht mehr schultern. Positiv: Keine einzige spanische Bank ist in Schieflage geraten – im Gegenteil, sie halfen den britischen Bank – vor 20 Jahren sah dies noch anders aus.
    Insgesamt sieht es zwar nicht gut aus, 2010 wird die Krise allerdings im Griff sein. Es heißt: Ruhe bewahren, ein bisschen Gold und Bargeld schaden nie!

    Literaturtipps:
    Wall Street Panik – Banken außer Kontrolle: Wie Kredithaie die Weltkonjunktur ins Wanken bringen
    Der Crash kommt: Die neue Weltwirtschaftskrise und wie Sie sich darauf vorbereiten
    Das geheime Wissen der Goldanleger

    Webtipps:
    http://www.nachdenkseiten.de
    http://www.goldseiten.de
    http://www.krisenvorsorge.com/109/Krisen-Blog.html

    Wie denken Sie über die Krise und was machen Sie? Helfen Sie uns mit Ihren Kommentaren zur Finanzkrise!

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