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    Air Berlin vermutet Marktmanipulation – Börsenaufsicht eingeschaltet

    Von Redaktion | 25.Juli 2008

    BörsenaufsichtAir Berlin hat erste Konsequenzen aus der Negativ-Analyse der Dresdner Bank gezogen. Mit einer Beschwerde bei der Börsenaufsicht will Air Berlin untersuchen lassen, ob eine mögliche Marktmanipulation vorliegt (Mallorca-today berichtete). Es ist durchaus nicht unrealistisch, dass Analysten eine Aktie schlechtreden, um sie dann für einen günstigen Preis in Massen wieder einzukaufen. Im jetzigen Fall haben die Analysten ein Kursziel von 0 € prognostiziert und damit die Aktieninhaber geschockt – die Air Berlin Aktie ging in den freien Fall über. Tatsächlich sind solche 0 € – Prognosen äußerst selten und geschäftsschädigend. Zwar ist der Kurs der Aktie stark gesunken (auch in Folge des hohen Ölpreises), jedoch wurden auch schon Gegenmaßnahmen zur Korrektur eingeleitet – das Unternehmen soll abgesichert sein. Der Flugplan für den Sommer 2009 ist auch raus – es kann also gebucht werden.
    Es wäre ein großer Skandal, würde die Börsenaufsicht tatsächlich fündig … Schreiben Sie, wie Sie über den Fall denken? Geben Sie Ihr Wissen weiter …

    Eisenhans – Fotolia.com

    Topics: Wirtschaft | Kommentare deaktiviert

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